Gebärdenunterstützte Kommunikation Teil 1

Dieses Seminar vermittelt die Methode von Prof. Etta Wilken, die es Kindern erleichtert, über Gebärden zum gesprochenen Wort zu kommen.

In diesem ersten Teil der Fortbildung erlernen die Teilnehmer*innen mindestens 100 Gebärden mit Hilfe von einprägsamen Spielen, Liedern und Reimen zur Weitergabe in der pädagogischen Arbeit.

Termin
Montag, 1. Juni 2026, 9.00 - 15.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
110,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
130,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen und Teilnahmebescheinigung

Dozent
Birger Holz, Spieltherapeut/-pädagoge, staatlich geprüfter Kinderpfleger, pädagogischer Dozent

Meldeschluss
Montag, 18. Mai 2026

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Hochstrittige Gespräche führen

Emotionale Elterngespräche deeskalieren und ergebnisorientiert steuern

Im pädagogischen Alltag können Elterngespräche eine große Herausforderung darstellen. Dann gilt es ganz besonders, die eigenen Emotionen zu kontrollieren, Grenzen klar zu kommunizieren sowie rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen im Blick zu behalten.

Gezielt angewandte Deeskalationstechniken und Gesprächsstrategien sorgen dafür, dass ein Gespräch in die gewünschte Richtung läuft. Die eigene Reflexion hilft dabei, das professionelle Handeln kontinuierlich zu verbessern.

Damit Sie gestärkt in die nächsten Gespräche gehen können werden Sie in diesem Seminar:

  • hochstrittige Szenarien durchspielen
  • Aspekte des Stressmanagements kennenlernen, um die eigene Reaktion gut steuern zu können
  • Gesprächsleitfäden erarbeiten
  • klare Vereinbarungen für Gespräche formulieren
  • Ihre eigene Rolle und Ihren Gesprächsstil reflektieren

Dieser Seminartag lebt von einem Wechsel aus Input, Gruppenarbeit, Partnerübungen, Rollenspiel und Reflexion.

Termin
Dienstag, 2. Juni 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
80,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
100,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Julia Schwarz-Acker , Soziale Arbeit B.A., IseF im Kinderschutz, Psychologische Kinder-, Jugend- und Familienberaterin

Meldeschluss
Montag, 18. Mai 2026

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Wer nicht spricht, hat nichts zu sagen?

Eine Fortbildung, um junge non-verbale Menschen besser zu verstehen und zu begleiten.

Non-verbale Menschen äußern Zustimmung, Ablehnung, Bedürfnisse und Vorlieben über Mimik, Gestik, Körperhaltung oder andere Ausdrucksformen.

Für Fachkräfte ist es entscheidend, diese Signale wahrzunehmen, zu interpretieren und zu überprüfen: „Habe ich dich richtig verstanden?“, um eine bedarfsgerechte und wirksame Hilfe/Begleitung in Kita, Schule und im ambulanten Bereich zu gestalten.

In der Fortbildung werden theoretische Grundlagen praxisnah vermittelt. Beobachtungen und Erfahrungen der Teilnehmenden werden aktiv einbezogen, um den Transfer in den Berufsalltag zu erleichtern. Ein zentraler Bestandteil ist zudem der Perspektivwechsel: Die bewusste Auseinandersetzung mit der Sichtweise junger Menschen mit Behinderung.

Ziel ist hierbei, ihre Rechte zu stärken und einen Beitrag zur Prävention im Kinderschutz zu leisten.

Termin
Dienstag, 2. Juni 2026, 9.30–16.30 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
95,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
115,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Stefan Willich, Sozialarbeiter (M.A.), Dozent mit Schwerpunkten in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Menschen mit Autismus

Meldeschluss
Montag, 18. Mai 2026

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ADHS im schulischen Alltag – verstehen, begleiten, entlasten

Kinder und Jugendliche mit ADHS stellen pädagogische Fachkräfte im schulischen Alltag häufig vor besondere Herausforderungen. Unruhe, Impulsivität, Aufmerksamkeitsprobleme oder emotionale Überforderung werden dabei nicht selten als mangelnde Motivation oder fehlende Kooperationsbereitschaft missverstanden. Ziel dieser Fortbildung ist es, gemeinsam ein vertieftes Verständnis von ADHS und den damit verbundenen Herausforderungen im Lernen, in der Aufmerksamkeit und in der Emotionsregulation zu entwickeln.

Im Seminar geht es vor allem um eine hilfreiche pädagogische Haltung und um verhaltenstherapeutische Strategien, die unmittelbar im Schulalltag anwendbar sind. Die Teilnehmenden erhalten praktische Impulse, wie sie Kinder und Jugendliche mit ADHS stärken, Orientierung geben und in herausfordernden Situationen sicher begleiten können.

Anhand eines Fallbeispiels wird gezeigt, wie eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Schule, Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und weiteren Systemen gestaltet werden kann – damit Unterstützungsstrukturen entstehen, die entlasten und nachhaltig wirken.

Termin
Freitag, 5. Juni 2026, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
120,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
140,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Sabrina Nadi-Oumoussa, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Meldeschluss
Freitag, 22. Mai 2026

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Basisschulung Kinder- und Jugendschutz inklusiv

Kinderschutz ist nicht teilbar!
Informationen zum Schutz junger Menschen mit Beeinträchtigungen.

Diese Fortbildung versteht sich als informativer Basis-Baustein rund um das Thema „Kinderschutz inklusiv“.

Die folgenden Themen bilden die Schwerpunkte:

  • Basisinformationen und Indikatoren im Kinderschutz inklusiv
  • Schwierige Bereiche in der Gefährdungseinschätzung
  • Themenraum EGH und KJH - Stolpersteine in der interdisziplinären und trägerübergreifenden Zusammenarbeit
  • Fallarbeit mit der Methode der Rehistorisierung
  • „Was hilft den Helfenden?“

Termin
Mittwoch, 10. Juni 2026, 10.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
80,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
100,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Martina Müller, M.A. Erziehungswissenschaftlerin und Pädagogin, Vorstandsfrau bei „Leben mit Handicaps“ e.V. Leipzig und Frau mit Beeinträchtigungen

Meldeschluss
Mittwoch, 27. Mai 2026

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ICF verstehen und anwenden: Teilhabeorientierung im pädagogischen Alltag

Als Fachkraft Unterstützungsbedarfe und Ziele systematisch und nachvollziehbar beschreiben - dafür bietet die ICF einen gemeinsamen Bezugsrahmen,.

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ermöglicht eine international einheitliche Kommunikation über die Auswirkungen von Gesundheitsproblemen unter Berücksichtigung des gesamten Lebenshintergrunds eines Menschen. Sie stellt eine gemeinsame Sprache bereit, die den Blick auf Aktivität, Teilhabe und Umwelt richtet und damit die Grundlage für eine personenzentrierte Perspektive bildet.

Gemäß dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist die ICF insbesondere Bezugspunkt der Bedarfsermittlung im Eingliederungshilferecht und bildet die Grundlage des neu definierten Behinderungsbegriffs.

Im Seminar werden die Hintergründe und zentralen Komponenten der ICF vermittelt und auf verschiedene Arbeitsfelder übertragen. Die Teilnehmenden lernen, wie mithilfe der ICF Teilhabeziele entwickelt und überprüfbar formuliert werden können. Dabei kommen die SMART-Kriterien als praxisnahes Instrument zur Anwendung. Anhand von Fallbeispielen wird verdeutlicht, wie die ICF Orientierung für Planung, Dokumentation und interdisziplinäre Zusammenarbeit bietet.

Im Fokus stehen:

  • Hintergründe, ethische Leitlinien und Grundprinzipien der ICF
  • Aufbau und Komponenten der ICF
  • Bedarfsermittlung entlang der ICF
  • Entwicklung von Teilhabezielen
  • Anwendung der SMART-Kriterien in der Praxis

Termin
Mittwoch, 17. Juni 2026, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Katja Andergassen, Ergotherapeutin B.Sc., Erwachsenbildung M.A., langjährige Berufserfahrung Lebenshilfe gGmbH

Meldeschluss
Mittwoch, 3. Juni 2026

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Herausforderndes Verhalten: Umgang mit Krisen

Schreien, Beißen, Schlagen, Weglaufen oder Verweigerung - herausforderndes Verhalten begegnet vielen pädagogischen Fachkräften in Kitas, Schulen und Förderzentren täglich.

Häufig zeigen Kinder solches Verhalten, wenn sie überfordert sind, sich nicht ausreichend mitteilen können oder Beeinträchtigungen in Kommunikation, Wahrnehmung oder Regulation haben. Der Wunsch nach schnellen Lösungen ist groß. Doch um echte Alternativen zu ermöglichen, braucht es zunächst Verständnis: Warum handelt ein Kind so? Welches Bedürfnis, welcher Stress oder welche Überforderung verbirgt sich hinter dem Verhalten?

In dieser Fortbildung lernen Sie die Grundlagen zum Verständnis von herausforderndem Verhalten und Krisenverhalten kennen. Anhand mitgebrachter Fallbeispiele erarbeiten wir gemeinsam unterschiedliche Lösungswege und den Umgang mit Krisen auf Basis des Low-Arousal-Ansatzes nach Bo Hejlskov Elvén.

Im Fokus stehen

  • Definition „Herausforderndes Verhalten“ und Abgrenzung zu Krisenverhalten
  • Mögliche Ursachen und Funktionen herausfordernden Verhaltens
  • Entwicklung von Alternativen und Unterstützungsmöglichkeiten
  • Der Low-Arousal-Ansatz: Krisen vermeiden statt nur reagieren

Ziel des Seminars soll es sein

  • Ursachen und Funktionen herausfordernden Verhaltens systematisch zu verstehen,
  • herausforderndes Verhalten von Krisenverhalten zu unterscheiden und angemessen zu reagieren,
  • unterschiedliche Lösungswege zu entwickeln,
  • Krisenverläufe zu erkennen und deeskalierend zu begleiten,
  • Handlungspläne im Team zu entwickeln.

Eigene Fallbeispiele können mitgebracht werden, sie werden gemeinsam und anonym im Verlauf der Fortbildung bearbeitet und erste Handlungspläne für den beruflichen Alltag werden entwickelt.

Termin
Donnerstag, 18. Juni 2026, 09:00–16:00 Uhr
Freitag, 19. Juni 2026, 09:00 bis 16:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
210,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
230,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Katja Andergassen, Ergotherapeutin B.Sc., Erwachsenbildung M.A., langjährige Berufserfahrung Lebenshilfe gGmbH

Meldeschluss
Mittwoch, 3. Juni 2026

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Unterstützung für Schüler*innen im Autismus-Spektrum

Für Schüler*innen im Autismus-Spektrum stellt der Schulalltag eine Herausforderung dar.

Eine Anpassung an die vorgegebenen zeitlichen und räumlichen Strukturen und Grenzsetzungen von Seiten der Lehrkräfte zu akzeptieren, kann schwierig sein. In dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen, welche Störungen in der Kooperation klassischerweise auftauchen und wie diese entstehen.

Lösungsideen für einzelne herausfordernde Situationen werden anhand konkreter Praxisbeispiele gezeigt.

Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen aus dem schulischen Kontext, die fundiertes Grundlagenwissen zum Thema Autismus mitbringen und für den Umgang mit spezifischen Herausforderungen ihren Werkzeugkasten erweitern wollen:

  • Grundlagen Autismus
  • Wahrnehmungsbesonderheiten
  • Typische Störungen auf beiden Seiten
  • Übergänge gut unterstützen
  • Ressourcen im Blick behalten
  • Lösungen im Team erarbeiten

Termin
Montag, 29. Juni 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich mit fundiertem Grundlagenwissen zum Thema Autismus.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Maik Teriete, Sozialpädagoge mit Weiterbildung in systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapie (SG), systemische Supervision (DGSv). Erfahrung im Bereich Autismus (Förderung, Beratung, Supervision und Coaching). Leitung zweier Förder- und Beratungsstellen für Menschen mit Autismus.

Meldeschluss
Montag, 15. Juni 2026

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FASD – fetale Alkoholspektrumsstörung

Die Fetale Alkoholspektrumstörung ist die häufigste angeborene Behinderung in Deutschland (mehr als 16.000 Fälle pro Jahr).

Eine pränatale Alkoholexposition kann nicht nur körperliche Auswirkungen haben, viel häufiger tritt eine Gehirnschädigung auf. Diese hirnorganische Beeinträchtigung erschwert die Bewältigung von Alltagsaufgaben für die Betroffenen immens. Anpassungen und gezielte, individuelle Interventionen sind nötig für eine erfolgreiche Teilhabe/Inklusion.

FASD ist mittlerweile nicht mehr unbekannt. Was sich hinter den 4 Buchstaben im Spektrum verbirgt, soll beleuchtet werden:

  • Einführung in das Thema mit Filmbeispiel
  • Anschauliches Vermitteln durch Experiment
  • Praxisbezogene Darstellung des FASD Spektrums und Auseinandersetzen mit der Thematik FASD auf die jeweilige Fragestellung und Handlungsfelder bezogen
  • Ankern der Inhalte an den Erfahrungen der Teilnehmenden
  • interdisziplinäre Gruppenarbeiten
  • Einbindung von Erfahrungsexpert:innen

Das Fetale Alkoholsyndrom ist die - in den körperlichen Auffälligkeiten - ausgeprägteste Form Fetaler Alkoholspektrumstörungen, und sie entstehen durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Bereits geringe Trinkmengen können Schädigungen beim Kind hervorrufen, die vielfach nicht äußerlich sichtbar sind. Dennoch haben Menschen mit FASD im Alltag mit gravierenden Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie zeigen Entwicklungsstörungen, haben Merk- und Lernschwierigkeiten, eine eingeschränkte Impulskontrolle, neigen zu sozial unangemessenem Verhalten und Hyperaktivität. Ihre Fähigkeiten, Handlungen zu planen, sind eingeschränkt und vielfach können sie aus Fehlern nicht lernen.

Zur Verbesserung der Versorgung dieser leicht zu übersehenden Behinderung braucht es qualifizierte Fachkräfte in allen Hilfefeldern. Besprochen werden insbesondere

  • die diagnostischen Erkennungsmerkmale,
  • die Probleme und Hürden bei der Alltagsanpassung und
  • praktische Anregungen, Ideen und Hinweise zum Umgang im Alltag mit Menschen, die von FASD betroffen sind.

Ziel der Veranstaltung ist es, zu vermitteln, dass bereits das Verstehen von Ursachen für das Verhalten von Menschen mit FASD zu einer Haltungsänderung bei den Fachkräften führen kann und damit zur Erleichterung der Arbeit oder des Umganges mit Menschen mit FASD. Fehlinterpretationen der Lebensäußerungen von Menschen mit FASD sind die häufigste Ursache von missglückten Interaktionen. Maßnahmen zur Stressreduktion verbessern das Leben von Fachkräften und Menschen mit FASD.

Termin
Dienstag, 8. September 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an die Fachkräfte der Ambulanten Hilfen sowie an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
135,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
155,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Kathleen Kunath, Dipl. Sozialpädagogin – Koordinatorin FASD WG/BEW, Fachliche Leitung und Dozentin im FASD Fachzentrum Sonnenhof Berlin, Zertifizierte Stress-Stopp-Trainerin, Traumapädagogin, Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz; gemeinsam mit Erfahrungsexpert*innen

Meldeschluss
Montag, 24. August 2026

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Umgang mit psychischen Erkrankungen und Belastungen im Familiensystem

Ein Viertel bis ein Drittel aller Kinder in Deutschland wächst mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil auf.

Die Folgen können gravierend sein: Kinder aus diesen Familien sind einem erhöhten Risiko von Kindeswohlgefährdungen ausgesetzt und zeigen häufig erhebliche Entwicklungsrisiken in den Bereichen Emotionen und deren Regulation, Verhaltenssteuerung, Selbstwert, soziale Teilhabe und schulische Misserfolge auf. Auch sind sie überproportional häufig von eigenen psychischen Erkrankungen oder Sucht betroffen.

Diese Belastungen wirken sich nicht nur auf die individuelle Entwicklung der Kinder aus, sondern stellen auch Fachkräfte in sozialen Berufen vor große Herausforderungen – sei es in der Zusammenarbeit mit den Eltern, im Schutz des Kindeswohls oder in der täglichen Arbeit mit eben diesen Multiproblemlagen.

In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen psychischer Erkrankungen bei Eltern und beleuchten die Auswirkungen auf Kinder und deren Umfeld.

Im Fokus stehen

  • das Erkennen von Warnsignalen und Belastungen,
  • die Entwicklung praxisnaher Handlungsstrategien sowie
  • die Gestaltung einer effektiven und kooperativen Zusammenarbeit mit den Eltern.

Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, Handlungssicherheit zu vermitteln und nachhaltige Unterstützungsansätze zu entwickeln.

Termin
Montag, 2. November 2026, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent
Jannis Seidemann, NOWVISION, Sonderpädagoge (M.A.) & Systemischer Familientherapeut (SG)

Meldeschluss
Montag, 19. Oktober 2026

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Sonderpädagogische Förderung: Bedarfe und Umsetzung an Schule

Die individuelle Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen stellt pädagogische Fachkräfte täglich vor komplexe Aufgaben.

Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Wissen und konkrete Werkzeuge zur Erstellung und Umsetzung von Förderplänen. Dabei stehen nicht nur die verschiedenen sonderpädagogischen Förderschwerpunkte im Mittelpunkt – von Lernen und Sprache über emotionale und soziale Entwicklung bis hin zu körperlich-motorischen und geistigen Beeinträchtigungen. Es sollen auch Strategien zur Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeitssteigerung vermittelt werden, die der eigenen professionellen Stabilität, Belastbarkeit und langfristigen Gesundheit dienen.

Teilnehmende erhalten

  • einen Überblick über rechtliche Grundlagen,
  • Hilfsmittel zur systematischen Beobachtung und Dokumentation,
  • praktische Beispiele für die Gestaltung von Förderzielen und daraus resultierende Maßnahmen.

Der kollegiale Austausch über Herausforderungen im pädagogischen Alltag und erprobte Lösungsansätze ist ein immanenter Bestandteil des Seminars.

Termin
Montag, 9. November 2026, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
110,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
130,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Christiane Deparade, Sonderpädagogin, Fachbereichsleitung Inklusion im SIBUZ Neukölln

Meldeschluss
Montag, 26. November 2026

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Professionelles Handeln im Kinderschutzprozess mit den Eltern

Die Fortbildung vermittelt fachliche Sicherheit im professionellen Umgang mit Eltern im Kinderschutz.

Im Fokus stehen

  • die Gestaltung tragfähiger Arbeitsbeziehungen im Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle,
  • die transparente Ansprache von Kindeswohlgefährdungen sowie
  • der Umgang mit Widerstand, Angst und fehlender Kooperation.

Neben rechtlichen Grundlagen werden die eigene professionelle Haltung, kommunikative Handlungsmöglichkeiten und klare Grenzen der Elternarbeit reflektiert. Praxisnahe Fallarbeit unterstützt den Transfer in den Berufsalltag.

Termin
Dienstag, 10. November 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
80,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
100,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Julia Schwarz-Acker , Soziale Arbeit B.A., IseF im Kinderschutz, Psychologische Kinder-, Jugend- und Familienberaterin

Meldeschluss
Montag, 26. Oktober 2026

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Einführung in die Leichte Sprache

Gemeinsam und inklusiv beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen der Leichten Sprache, der Zielgruppe - den Menschen mit Lernschwierigkeiten - und dem Potenzial der Leichten Sprache.

Dieses Seminar vermittelt auf praktische Art und Weise die Regeln der Leichten Sprache. Diese Regeln wurden gemeinsam von Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten im Netzwerk für Leichte Sprache entwickelt.

Auf dieser Grundlage werden in selbstständigen Arbeitsphasen eigene Übersetzungen in Leichter Sprache angefertigt und damit die gewonnenen Kenntnisse durch einen offenen Austausch zum Thema gefestigt.

Sie erlernen erste Fähigkeiten in der Übersetzung der Texte und theoretisches Grundlagenwissen, jedoch ist dieser Workshop keine zertifizierte Übersetzer*innen-Schulung.

Termin
Donnerstag, 12. November 2026, 9.30–16.30 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich und an Interessierte und Neugierige rund um das Thema Leichte Sprache

Teilnahmebeitrag
95,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
115,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung

Dozent*innen
Anja Seidel, EUTB Beraterin seit 2018 und Leiterin des Büros für Leichte Sprache. Erstellung eigener Texte in Leichter Sprache, Auftragsübersetzungen und -Prüfungen
Steven Wallner, Peerberater in der Fachstelle Unterstützte Elternschaft seit 2022, Berater für Menschen mit Lernschwierigkeiten, Mitarbeiter des Büros für Leichte Sprache

Meldeschluss
Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Perspektivwechsel Neurodivergenz

Autismus, ADHS, FASD, kPTBS, Hochsensibilität und Hochbegabung, u.v.m. als Ausdruck neurologischer Vielfalt

Mit dem Konzept der Neurodiversität werden neurobiologische Unterschiede in der Art, die Welt wahrzunehmen, Reize zu verarbeiten und mit der Umwelt zu interagieren statt als Defizite als natürliche Ausprägungen der menschlichen Vielfalt eingeordnet. Der Begriff der Neurodivergenz wird zur Abgrenzung der Minderheit gegenüber einer Mehrheit der eher neurotypischen Menschen genutzt.

Dieser Perspektivwechsel ermöglicht neue, hilfreiche Zugänge.

Zur Neurodivergenz gehören u.a.:

  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität (AD(H)S)
  • Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
  • die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
  • Geistige Behinderung
  • Hochbegabung
  • Dyskalkulie und Dyslexie

Im Seminar nähern sich die Teilnehmenden gemeinsam den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodivergenz. Sie setzen sich mit den besonderen Ressourcen und Chancen, aber auch den häufigen Barrieren im Kontakt mit einer auf neurotypische Menschen ausgerichteten Welt auseinander und sammeln Ansatzpunkte für hilfreiche Unterstützungsangebote.

Es kann im Zusammenspiel mit Barrieren zu komplexen Stressreaktionen kommen, die sich in sogenanntem herausfordernden Verhaltensweisen bis hin zu selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen ausdrücken. Im Aufeinandertreffen mit der Belastung der Fachkräfte führen diese nur zu oft zu Eskalationsschleifen und zu Ausschluss an sozialer Teilhabe und Teilhabe an Bildung. Aus diesem Grund beinhaltet das Seminar auch einen Blick auf nervensystemgerechte Stressregulation und traumasensibles Arbeiten.

Termin
Dienstag, 17. November 2026, 09.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch, 18. November 2026, 09.00 - 16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
180,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
200,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Susanne Bogdanski, Heil- und Rehabilitationspädagogin, Systemische Therapeutin (Context-Institut, Marie Luise Conen), langjährige Erfahrung als Sozialpädagogin

Meldeschluss
Montag, 2. November 2026

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